Kulturverein Piberstein da ist was los

Burg heute

2018

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Im Gwölbsaal wurde ein Holzboden verlegt und Wandstrahler angebracht.

Im Oberen Knappenhaus wurde das Mauerwerk weiß gestrichen und hebt sich somit von den Steinen sehr gut ab. Die Bühne wurde verkleinert und statt des Holzverschlags kam ein großes Fenster mit Blick auf den Felsen.

Dieser Felsen ist nun mit sieben Scheinwerfern beleuchtet, die auch in Farben geschaltet werden können. Damit wird die Felswand mit der Ulme bei Dunkelheit zu einem Blickfang.

Leider hatten wir heuer auch Pech: Im letzten Raum der ehemaligen Wohnung ist durch den heißen Sommer ein Hausschwamm aufgetreten. Die Sanierungsarbeiten sind aber fast abgeschlossen.

 

  

 

2017

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Heuer wurde das Wirtshaus fertiggestellt und neu eingerichtet. Es ist eine einladende und gemütliche Stube entstanden. Außerdem wurde der Weg zu den Toiletten im Turm gepflastert.

Das Dachwasser wurde vom Innenhof bis zum Anschluss verrohrt und in diesem Zuge wurde auch das ca. 15 cm hohe Erdreich im Innenhof abgetragen und hervor kam ein sehr alter Steinboden.

 

 

 

 

 

2016

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Der Braukeller wurde fertiggestellt, die Stiege hinunter  begehbar gemacht und ein Geländer angebracht..Zum Aussichtsplateau wurde eine neue Steinstiege und Geländer errichtet. So können bei Führungen die Leute sicher hinaufgebracht werden.

Das ehemalige Gasthaus, das auch nach dem Krieg noch betrieben worden war, wurde entrümpelt, das Mauerwerk saniert und neue Fenster und ein neuer Boden errichtet.

Ein neuer Ofen  wurde schon probegeheizt und funktioniert gut.Über den Winter möchten wir gerne das Wirtshaus einrichten und eine kleine Schank einbauen. Dann wird der Raum sehr gemütlich werden.

 

 

 

 2015

DachstuhlAuch im Jahr 2015 wurde die Burg Piberstein wieder ein Stück renoviert.  Der Turm im Eingangsbereich ist erneuert, denn die Dachbalken waren morsch, die Ziegel schlecht und das Geländer bereits gefährlich. Nun ist der Eingangsturm wieder saniert und schön anzusehen.
Außerdem wurde der Gärkeller der ehemaligen Brauerei unterhalb des Bibersaales geöffnet, ein gut erhaltenes Tonnengewölbe ist hier zu sehen – allerdings auch viel verfallenes Mauerwerk und ein gefährlicher Zugang. Die Renovierungsarbeiten wurden im Herbst begonnen, sind aber noch nicht fertiggestellt.
Für Hochzeiten, die immer öfter auf der Burg abgehalten werden, haben wir neue Sessel gekauft.

 

 

 

2014

IMG 8396Auch im Jahre 2014 wurden auf der Burg Piberstein wieder Renovierungsarbeiten durchgeführt.
Der Saal unterhalb des Rittersaals – wir benannten ihn Bibersaal, da die Tür zu diesem Saal einen weißen Biber auf rotem Hintergrund zeigt – wurde entrümpelt. Es folgten der Verputz der Decke und ein Ziegelboden. Zum Vorschein kamen sehr hübsche Fensterbänke, die auch renoviert wurden. Der Bibersaal wurde beim Handwerksmarkt im Herbst zum ersten Mal genutzt.IMG 8395


Im 1. Stock wurden die beiden letzten Räume nach dem Kamin- und Wohnraum saniert und somit sind alle Brandschäden behoben. Diese vier Räume, angrenzend an den Rittersaal, können für Langzeitausstellungen genützt werden.

 

 

 

2013

innenhofWieder ein Jahr, in dem viel gearbeitet wurde.
Die Sgraffiti im Innenhof wurden von der Fam. Wünsche restauriert. Das war eine dringende Notwendigkeit, da der Verfall schon fortgeschritten war.

Die Wohnstube, der erste Raum nach dem Kaminraum, wurde von den Brandschäden saniert. Ein neuer Fußboden wurde verlegt, die Wände wurden ausgebessert und gestrichen. In diesem Raum steht ein runder Kachelofen. Harald Seyrl hat in den späten 60er Jahren in der Pfarrkirche Vorderweißenbach Restaurationsarbeiten gemacht. Als Lohn bekam er diesen Kachelofen.

 

 

 


2012

raum02Durchgang und Kaminraum
Vom Künstlerraum aus wird der Durchgang Richtung Rittersaal restauriert.
Im Kaminraum wird die alte Küche weggerissen, die Wände neue verputzt und ein neuer Boden wird verlegt.
Möbel von Fr. Gensch werden angekauft.
Ein gotischer Granitbogen wurde freigelegt.

 

 2011

Raum01Raum für Künstler
Der Raum (Arkadengang, rechts) wird neu verputzt, ein neuer Fußboden und eine Decke werden verlegt.

Dieser Raum dient als Raum für die Künstler, damit sie sich in Ruhe auf ihren Auftritt vorbereiten können.

 

 

 

2010

schankEine moderne Schank in weinrot-grau wird gebaut. Auch neue Bodenfliesen werden verlegt und ein Gläserspüler angeschafft.
Geplant hat die Schank Baumeister Venzl.

In diesem Jahr erfolgt auch der Kanalanschluss.

 

2009

Unteres Knappenhaus
Das untere Knappenhaus wird  im Sommer saniert: der „Kobel“ wird weggerissen, die Holzverbauungen samt Tür werden entfernt. Die Schank bleibt stehen und der Platz davor wird neu gefliest.
Nach Gerichtsverhandlungen ist die Wohnung frei geworden und kann nun schrittweise renoviert werden.

2007

gwölbGewölbebau
Der westliche Teil der Burg war schon dem Verfall nahe, doch konnten in den 80-er Jahren die Mauerreste wieder aufgebaut werden und ein Dach kam über den gesamten Komplex. Im Schankraum war bis zum Dach hin offen.
2007 war ein Glücksgriff: Die Firma Resch und das AMS bauten in der Winterzeit das Gewölbe aus Ziegeln. Weil es ein Übungsbau war, brauchte der Verein diese Arbeit auch
nicht zu zahlen.
Der Verein betonierte oberhalb des Gewölbes ab und so entstand ein neuer, sehr großer Raum. Eine großzügig-breite Stiege mit einer
Brücke zum oberen G`wölbsaal wurde errichtet.

 

 

 

2003

DSC00476 kleinAm 21. Juni 2003 fand das Eröffnungsfest statt.
Dazu Dominik Revertera:


„Unsere Burg lebt!


Hinter uns liegt ein Jahr, in dem sich erst starke Gefühle, dann viele Hände regten, um das Ziel zu erreichen, das wir jetzt feiern dürfen.


Piberstein wird weiter sein, was es seit Jahrhunderten war:
Kultureller Mittelpunkt unserer Heimat und damit Ort der eigenen Identifikation.

 

 

 

 

 

2002

Piberstein 2002-03-22-28 kleinAm 22. März 2002 gegen drei Uhr früh brach im „Spitz“ im Innenbereich der Burg Feuer aus. Sechs Stunden lang waren zehn Wehren mit 120 Mann bis zum „Brand aus“ im Einsatz. Experten des Landespolizeikommandos und der OÖ. Brandverhütungsstelle klärten die Ursache des Brandes bis heute nicht auf.

Piberstein 2002-03-22-42 kleinFür den Kulturverein war es klar, dass die Renovierung und vor allem die Dacheindeckung so schnell wie möglich geschehen musste.

Im Juni war es soweit – die Bauarbeiten begannen. Ein riesiger Kran, der über die gesamte Burg reichte wurde aufgestellt. Die Arbeiten gingen zügig voran und Ende Oktober waren die Maurerarbeiten, Zimmermannsarbeiten und Dachdeckerarbeiten abgeschlossen. Die Burg war wieder unter Dach.

Private Feiern

Hochzeiten
Wollen Sie sich in den alten Gemäuern das JA-Wort geben? Das Ambiente der Burg wird Ihren Tag zur Besonderheit machen.

saal   sall2


Gegen eine Miete, die mit dem Obmann Karl Danzer vertraglich vereinbart werden muss, können Sie, wenn es terminlich möglich ist, die Burg mieten.
Die Burg Piberstein ist mit dem Catering an Clemens Dollhäubl, Gasthaus Ziegelstadl verpflichtend gebunden.
Telefonnummern finden Sie unter KONTAKTE.

 

Wandertag für Schulklassen
Eine kindgemäße Burgführung wird gerne abgehalten.
Wandermöglichkeit von Helfenberg oder Traberg aus.
Eintritt mit Führung: 1 €

Liebe Kulturfreundin, lieber Kulturfreund,
liebe Mitglieder und Gönner des Kulturvereines Piberstein!

Wie kann man mithelfen, die Burg Piberstein zu erhalten bzw. wieder herzustellen?
Ganz einfach: Sie besuchen unsere Veranstaltungen, bzw. werden
Mitglied des Kulturvereines.  
Dies geschieht, indem sie 15 Euro auf das Konto 17426
bei der Raiba Helfenberg einzahlen. Mit 22 Euro ist die ganze Familie dabei.
Sie erhalten dann 20% Ermäßigung bei allen Veranstaltungen des Kulturvereines.
Natürlich sind wir auch für jede Spende dankbar.
Heuer restaurieren wir den Korridor von der Künstlergarderobe hin zum Bühneneingang
des Rittersaales. Hier wird es eine kleine Galerie geben, in der historische und aktuelle
Fotos der Burg ausgestellt werden. Bei Burgführungen kann man diese natürlich sehen.

Wir haben uns wieder bemüht, ein breitgefächertes Programm zusammenzustellen
und hoffen, dass für Sie etwas dabei ist. Es treten vor allem Sängerinnen und
Sänger sowie Ensembles aus der Region auf.

Ab jetzt haben wir eine Homepage: www.burg-piberstein.com
Auf Ihr finden Sie alle aktuellen Veranstaltungen und Vieles mehr.

Eine Bitte: Wenn Sie Internet haben, geben Sie mir bitte Ihre E-mail- Adresse bekannt ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).
Sie erhalten dann zu allen Veranstaltungen eine gesonderte Einladung.

Im Sinne einer guten kulturellen Zusammenarbeit haben wir auch das Sommertheater,
das in Helfenberg gespielt wird, in unseren Folder aufgenommen.

Die Burg wird auch heuer wieder an schönen Sonntagnachmittagen von Pfingsten bis Ende September in der Zeit von 14 -17 Uhr offen sein.
Nützen Sie diese Möglichkeit für einen Spaziergang oder einen Ausflug.

Danke im Namen der Kultur.

Kulturverein

Vor 30 Jahren begann Herr Konsulent OSR Hubert Reich mit dem Kultursommer auf Burg Piberstein. Das erste Konzert gab Prof. Balduin Sulzer mit dem Chor des Musikgymnasiums Linz. Zwei berühmte Musiker waren mit im Chor bzw. Orchester, nämlich Franz Welser-Möst und Kurt Azesberger. Um kulturelle Veranstaltungen auf dieser Burg durchführen zu können, bedurfte es erheblichen Renovierungsarbeiten. OSR Hubert Reich und Bürgermeister Alois Dollhäubl waren die großen Initiatoren für die Bauarbeiten. Es wurde der Rittersaal wiederhergestellt und so ein Ambiente geschaffen, das sich sehr gut für viele Veranstaltungen eignet. Um OSR Reich bildete sich eine Arbeitsgruppe, die für die weiteren Renovierungen zuständig war. Im Jahre 1989 wurde der Kulturverein Piberstein gegründet. Seit dieser Zeit wird die Burg durch den Verein mit Obmann Karl Danzer verwaltet und dieser organisiert auch die weiteren Arbeiten zur Verbesserung der Infrastruktur. Herr Hermann Eckerstorfer übernimmt die Agenden der Planung und Gestaltung des Kulturprogrammes und Ursula Kastner ist Kassierin. 2002 wurde die Burg ein Raub der Flammen. Nach diesem Rückschlag ist es dem Verein gelungen die Burg wieder aufzubauen und sie in dem schönen Zustand heute zu präsentieren. Dabei gab es kräftige Unterstützung des Landes Oberösterreich, des Eigentümers Dominik Revertera, der Gemeinden, der Feuerwehren und vieler anderer Helfer.

Beschreibung

099 kleinDie Burg Piberstein ist ein weitläufiger und unregelmäßiger Komplex, der um einen massiven Felsen gebaut wurde. Der unregelmäßige Pallas stößt mit zwei Seiten an den gewachsenen Fels und umschließt einen kleinen Hof mit Lauben zu ebener Erde und Arkaden mit toskanischen Säulen im 1. Stockwerk. Ein offener Torbogen leitet zum mittleren Hof, wo eine Treppe zu den Arkaden hinaufführt. Von dort kommt man schließlich in die Wohnräume. An der Außenwand des Torbauwerkes befinden sich zwei Abtritterker. Daher ist anzunehmen, dass der weite Hof ursprünglich ein Graben war, der erst aufgefüllt worden ist, als die äußere Umfassungsmauer mit ihren Batterietürmen angelegt wurde.

Geschichte

burg obenBis ins 12. Jahrhundert erstreckte sich zwischen Donau und Moldau dichter Urwald, der Nordwald. Das Anwachsen der Bevölkerung und das Schutzbedürfnis der Handelswege führten zur Rodung des Waldes und damit zur Gründung befestigter Wehranlagen.  
Um 1200 erhielt die Familie Piber durch ihre Lehensherren von Griesbach und Waxenberg den Auftrag zur  Rodung, Urbarmachung und Besiedelung. Die erfolgten auf mehreren großen "Schlägen", deren Namen noch heute gebräuchlich sind, z.B. Altenschlag, Piberschlag, Thurnerschlag, Bernhardschlag, Neuschlag, Geierschlag. Die Burg diente dabei als Schutzanlage und Sitz der Gerichtsbarkeit.
Burg Piberstein wurde in dieser Zeit von den Brüdern Rüdiger und Ottokar (die Piber von Piberstein) als gotische Turmburg errichtet. Kern der Anlage war der heute nicht mehr bestehende Bergfried und die Hauptburg mit einem Innenhof.
1364 starb die Familie der Piber aus. Nach 1390 wurde Piberstein an Ulrich von Tann verkauft, der auch in der Leondinger und Gmundner Gegend Güter hatte. In zeitlich kurzen Abständen gaben die Herzöge Rudolf IV und Albrecht III Piberstein folgenden Familien zum Lehen: Haderer, Harrach, Aichberger, Aschauer, Stahaleck, Puchberg, Falkenstein, Haslau und Rohrbach.
Unter Hans von Rohrbach wurde die Burg 1427 von den Hussiten vergeblich belagert. Von 1428 bis 1675 befand sich Piberstein im Besitz der Familie von Schallenberg. 1561 wurde auf Piberstein der Barockdichter Georg Christoph von Schallenberg, späterer Statthalter von Niederösterreich und Kommandant der Donauflotte, geboren. 1620 wurden umfangreiche Erweiterungsbauten durchgeführt und im zweiten Innenhof Kratzmalereien im Renaissance Stil angebracht.
1626 hielten kaiserliche Truppen die Burg besetzt. Im Jahr 1675 kaufte Elias Graf Seeau die Burg und vereinigte die Herrschaften Piberstein und Helfenberg. Seit damals dürfte die Burg wohl keinen Wohnzwecken mehr gedient haben und der Zahn der Zeit begann sein ruinöses Werk. 1894 verkauften die letzten Seeauer Piberstein und Helfenberg an Gräfin Olympia Revertera, die Urgroßmutter des heutigen Eigentümers Dominik Revertera.
Der endgültige Verfall der Anlage konnte in den 1960-er Jahren von dem akademischen Restaurator  Harald Seyrl und den örtlichen Vereinen gestoppt werden.
Nun wird Piberstein durch gemeinsames Engagement des Kulturvereins, der Gemeinden Ahorn und Helfenberg, sowie durch großzügige Unterstützung des Kulturamtes der OÖ. Landesregierung erhalten, sodass ein breites Spektrum an kulturellen Aktivitäten in historischem Ambiente abgehalten werden kann und die Burg heute ein kulturelles Zentrum ist.

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